Psychotherapie in Tübingen

Meine Laufbahn als Psychotherapeutin

Jahrgang 1950, Psychologiestudium in Tübingen von 1969 bis 1975 mit Schwerpunkt Klinische Psychologie. Damit verbunden nicht nur die verhaltenstherapeutische Ausrichtung, sondern auch die gründliche Ausbildung in nondirektiver Gesprächspsychotherapie nach Rogers als wichtige humanistische Psychotherapiemethode.

Margarethe Schindler

Nach dem Psychologiestudium zunächst praktische Erfahrungen an einer Beratungsstelle. Nach der  Geburt meiner drei – inzwischen längst erwachsenen Kinder – aus Gründen zeitlicher Flexibilität die Freiberuflichkeit. U. a. Tätigkeit in einer Arztpraxis, methodenübergreifende Einzeltherapie und Mitarbeit in einem Frauenprojekt (Kobra). Darüber hinaus freie Mitarbeit als Autorin von Beiträgen und Serien beim Magazin Eltern und Eltern for family sowie Veröffentlichung von 9 Sachbüchern, Leitung von Seminaren und zahlreiche Vortragsreisen im In- und deutschsprachigen Ausland.

Durch vielfältige Fachlektüre entstand meine Überzeugung, dass Symptome und Probleme immer mit einem System verbunden sind und dort ihre Bedeutung haben. Daher die Zuwendung zur Familientherapie und Paartherapie.

Meine Praxis in Tübingen

Seit der Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie Arbeit in eigener Psychotherapeutischer Praxis in Tübingen, genauer: Privatpraxis. Das bedeutet: Abrechnung mit privaten Krankenversicherungen und Beihilfe problemlos möglich, nicht aber mit gesetzlichen Krankenkassen.

Praxisraum für Psychotherapie in Tübingen

 

Für den Patienten bzw. Klienten heißt das: Wenn er gesetzlich versichert ist, muss er die Psychotherapiekosten selbst tragen oder den Weg über die Kostenerstattung gehen (wird bei der Anfrage telefonisch erläutert). Der Vorteil: Es gibt sehr zeitnah einen Termin, die Atmosphäre in meiner Praxis ist angenehm und persönlich, es gibt keine Wartezeiten. Dagegen beträgt die Wartezeit bei den Psychotherapeuten mit Kassensitz in Tübingen in der Regel mehrere Monate, obgleich es eine enorme Anzahl von Psychotherapeuten und Beratungspraxen gibt.

Für mich heißt es: Ich unterliege nicht den Reglementierungen durch die Kassenärztliche Vereinigung, kann selbstbestimmt arbeiten und muss den Anfragenden keine lange Wartezeit zumuten.

Seit der Weiterbildung in systemischer Familientherapie im Weinheimer Institut von 1990 bis 1992 bin ich neben meiner psychotherapeutischen Praxistätigkeit auch für Jugendämter als Familientherapeutin tätig, teilweise mit männlichem Kotherapeuten. Pro Jahr beläuft sich die Anzahl der Fälle sicherlich auf 50 bis 80. In zahlreichen weiteren Fortbildungen habe ich mich vor allem mit hypnotherapeutischen und achtsamkeitsbasierten Verfahren befasst.

Meine therapeutische Haltung

Das Ziel jeder Psychotherapie besteht darin, den Leidensdruck zu mindern durch eine Veränderung des Erlebens und Verhaltens. Ich wende dafür neben den Methoden der Verhaltenstherapie auch die ressourcenorientierte Kurzzeittherapie, Gesprächspsychotherapie, achtsamkeitsbasierte und hypnotherapeutische bzw. imaginative Verfahren an, jeweils orientiert am einzelnen Patienten und seinen Bedürfnissen. Symptome sehe ich nicht isoliert als reine Störfaktoren. Sie haben einen Sinn, den es zu erkennen gilt, damit sie hinfällig werden. Das gilt auch für psychosomatische Störungen, Ängste und depressive Störungen.

Da jeder Mensch Teil eines Systems ist, spielt für mich die Bedeutung der Störung für das System eine beachtliche Rolle. Das trifft unspezifisch für alle Störungen zu. Was bewirkt die Störung? Hier liegt oft der Schlüssel für die Lösung. Was nicht mit Worten gesagt werden kann, drückt sich anders aus. Dabei ist klar, dass die zu Grunde liegenden Prozesse nicht bewusst sind oder absichtlich stattfinden.